Beruf: Eulenspiegel

Am 1.6.2018 war die letzte Premiere am PRT. Die Stückentwicklung „Beruf: Eulenspiegel“ thematisiert die Widersprüchlichkeit des professionellen Subversivseins: 3 Bewerber für eine Stelle als Till Eulenspiegel in einem fiktiven Erlebnispark (German Fun Park) sind hier zu beobachten, wie sie darum ringen dem mittelalterlichen Mythos um Till Eulenspiegel in seiner anarchischen Strahlkraft gerecht zu werden und gleichzeitig als ein gewissenhafter Angestellter des German Fun Parks rüberzukommen. letzte Vorstellungen: 23.6 und 14.6. HIC FUERUNT!

Pressestimmen:
WAZ macht sich sorgen, dass es „solch agressiv intelligent gemachtes Theater“ in Bochum bald nicht mehr geben wird.
Stefan Keim berichtet auf WDR Scala: „derb, melancholisch, eruptiv“.

Sisyphos! am PRT


Die Stückentwicklung von Romy Schmidt, Martin Widyanata und Linus Ebner am PRT ist eingeschlagen wie ein Meteor und läuft noch zweimal im Juni. 12. und 13. Dann ist schon Schluss. Aufgrund der elenden und miserablen Kulturpolitik sieht sich das fabelhafte Dreiergespann Romy Schmidt, Frank Weiß und Sandra Schuck gezwungen das Feld zu räumen. Dazu an anderer Stelle mehr.
Hier erstmal Kritiken und Bilder zum Sisyphos-Erfolg. Komposition und Spiel Martin Widyanata. Text und Spiel Linus Ebner.
WAZ sagt: „Zuschauer wird staunender Zeuge eines irrsinnigen Monologs“ und hält diesen für „großes Kino“
WA sagt: „Der fabelhafte Ebner redet nahezu pausenlos“ und rät dem Leser dies nicht zu verpassen.
Trailer sagt: „Der Höhepunkt des Abends ist genau 5:30 Minuten lang“
WDR1 lobt den Abend als Highlight der laufenden Theatersaison, ernennt allerdings kurzerhand Hermann Hesse zum Autor. Da hat Spongebob Schwammkopf noch mehr mit diesem Abend zu tun (ist wahr). Oder vielleicht ist ja gar der Schauspieler(WAS!?) selbst der Autor. Undenkbar.

Angst essen Seele auf am PRT

Premiere war am 2. Juni 2017 am Prinzregenttheater. Das Stück wird in der kommenden Spielzeit wieder aufgenommen. Zu sehen bin ich dort in der Rolle des Ali. Kritiken durchwachsen, Publikum gespalten.

Stefan Keim vom WDR nennt Ebner einen „Siegfried“, einen „blonden strahlenden deutschen Recken“. Muss an dieser Stelle Erwähnung finden. Nachzuhören im Hier und Jetzt.
Im Trailer-Ruhr ist gar die Rede vom Teutonen, der seine Sache „ausgezeichnet und sehenswert“ macht.
Ich denke die Besezungsidee ist damit verdeutlicht.
WAZ sagt „unentschlossen“.
„Momente ungeheurer Zartheit, die sogar spontanen Beifall hervorrufen“ schreibt Nathalie Memmer vom lokalkompass.

Michael Kohlhaas am Prinzregenttheater

Heißer Scheiß am PRT. Weitere Infos und die Vorstellungstermine verbergen sich unter diesem weinroten Wort.


„Die drei Schauspieler Linus Ebner, Dirk Hermann und Maximilian Strestik nehmen den Text in ihre Hände, formen ihn und lassen ihm an anderen Stellen völlig freien Lauf – und machen daraus einen extrem spannenden, absurd komischen und wahnsinnig treibenden Abend, der auf den Spielplänen der Bochumer Theater seinesgleichen sucht.“ (Ruhrnachrichten)

„Drei großartige Schauspieler drücken dem Abend den Stempel auf, immer hellwach, immer wandlungsfähig […]. Und immer unter Volldampf. […] Allein wegen Ebner, Strestik und Hermann ist dieser Saisonauftakt am Prinzregent ein Muss.“ (WAZ)

LENZ im Westpark

„Gratis Psychoshow“ titelt das Magazin coolibri. Auch der  Lenz hatte sichtlichen Spaß an der Veranstaltung.

 

Danke an den Emscher Landschaftspark für dieses Fest und danke an Gott und die allgemeine Klimasituation, dass im Sommer Sommer war.  Fotos von Stefan Schejok.

LENZ nach Georg Büchner am Rottstr5-Theater

Als Solo. Die Erzählung von Büchner aus dem Reclam Heft ist etwa auf die Hälfte gestrichen und ist ein sanfter Abglitt in Wahn und Witz, der etwa 0,5- bis 1-mal im Monat im Rottstraßenbogen geglitten wird. Ansonsten auch auswärts.

„Und so gerät dieser Abend zu einem urkomischen und phantasievollen Psychogramm. […] Linus Ebner gehört zu den wirklich Guten, und man darf auf seine künftigen Projekte gespannt sein.“ (WAZ)

„Ebner spielt expressiv, mit Mut zur Hässlichkeit, gelegentlich auch zur Albernheit – aber auch voller Schönheit und Charisma“ (Theater Pur)

„Schizophrenie, Angststörung, Depression und Agression. Vieles lässt sich aus diesem Text herauslesen und hinein interpretieren. Überlassen wir diese Klassifizierung erfahrenen Ärzten und schauen stattdessen Linus Ebner zu.“ (SN)